Leitbild

Der VLW ist der Verband für Lehrerinnen und Lehrer an kaufmännischen Schulen.

Für ihn stehen alle sich aus der Tätigkeit des Unterrichtens ergebenden bzw. mit dieser Tätigkeit zusammenhängenden Aspekte wie bildungspolitische, beamten- bzw. tarifrechtlichen Fragestellungen seiner Mitglieder im Vordergrund.

Der VLW vertritt also seine Mitglieder gegenüber den politischen Akteuren sowie dem Dienstherrn/Arbeitgeber.

Im Schwerpunkt strebt der VLW die unter den gegebenen Rahmenbedingungen erreichbaren bestmöglichen Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen an. Dazu gehören eine amtsangemessene Entlohnung und Alterssicherung, eine umfassende Heilfürsorge und als besonders wichtiges Handlungsfeld die Weiterentwicklung des kaufmännischen Schulwesens insbesondere im Kontext eines sich entwickelnden europäischen Bildungssystems.

Aus diesem Grund nimmt der VLW in der Öffentlichkeit Stellung zu allen wesentlichen Fragen der Tätigkeit der Mitglieder an kaufmännischen Schulen; dazu gehören auch solche Stellungnahmen zur Lehreraus- und –fortbildung, zur Schulausstattung, zur Sicherung der Unterrichtsqualität etc. Kurz: Immer dann, wenn die Interessen der Lehrerinnen und Lehrer an kaufmännischen Schulen tangiert sind, reagiert der VLW. Deshalb führt er Gespräche mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung, beteiligt sich an Veranstaltungen und Diskussionsprozessen und wird als kompetenter Gesprächspartner akzeptiert, wahrgenommen und gehört.

Er bringt sich mit eigenen Positionen ein und kann auf diese Weise für seine Mitglieder aktiv werden.

Angesichts der Globalisierung und Veränderung der förderalen Strukturen auch im Bildungswesen tritt der VLW ein für den Erhalt der Verantwortung des Staates für die Berufsausbildung, den Ausbau und die Weiterentwicklung des beruflichen Schulwesens, auch für die Fort- und Weiterbildung und ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der kaufmännischen Schulen.

Um den von der Gesellschaft geforderten umfassenden Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen zu können, setzt sich der Verband ein für eine diesem Auftrag entsprechende Lehrerversorgung, eine diesen Ansprüchen genügende Lehrerausbildung sowie eine laufende Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

In der dualen-kooperativen Ausbildung setzt sich der VLW ein für eine Stärkung des Lernortes Berufsschule. Durch eine angestrebte Novellierung des Berufsbildungsgesetzes mit dem Ziel, die erbrachten Leistungen der Auszubildenden am Lernort Berufsschule in einem gemeinsamen Abschlusszeugnis zu verankern, der Anerkennung von Leistungen vollzeitschulischer Bildungsgänge sowie der Schaffung eines flexiblen Übergangssystems zur Hochschulbildung können die politisch Verantwortlichen einen Rahmen schaffen, die Ausbildungs- und Lebensarbeitszeit effektiver zu nutzen.

In den vollzeitschulischen Bildungsgängen sieht der VLW eine attraktive und berufsorientierte Möglichkeit der Ausbildung als alternatives Bildungsangebot zu den allgemein bildenden Schulen mit allen Abschlüssen bis zum Bachelor.

Der VLW arbeit daran, die gesellschaftliche Aufgabe, die der beruflichen Bildung – insbesondere der kaufmännischen Bildung – zukommt, mitzugestallten. Deshalb vertritt er die Interessen seiner Mitglieder „nach außen“, “nach innen“ wird der Meinungs- und Willensbildungsprozess in einer Weise gestaltet, dass sich die Mitglieder wiederfinden und einbringen können.

Der VLW – Verband für die Lehrkräfte in der kaufmännischen Bildung.