21.01.2015

Staatsministerin Brunhild Kurth übernimmt turnusgemäß die Präsidentschaft der KMK

Im Rahmen eines Festakts, der im Gebäude des Bundesrats stattfand, hat am 14. Januar 2015 die Sächsische Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz in der Nachfolge der Nordrhein-Westfälischen Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, angetreten.

Als zentrale bildungspolitische Herausforderungen der KMK sieht die neue Präsidentin u. a. folgende Aspekte:

  • Nicht nur leistungsschwächere sondern auch auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler sind verstärkt in den Fokus der individuellen Förderung zu nehmen.
  • Die berufliche Bildung muss sich noch stärker den Leistungsschwächeren und Abschlussgefährdeten annehmen. Daneben muss sie aber auch die Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems sichern. Hier kommt der wechselseitigen Öffnung von Hochschule und beruflicher Bildung besondere Bedeutung zu.
  • Die Vergleichbarkeit und Mobilität im Bildungssystem ist weiter zu stärken, wozu die bereits beschlossenen Bildungsstandards und der im Aufbau befindliche ländergemeinsame Pool für Abituraufgaben beitragen.
  • Inklusion, Bildungsmonitoring und Diagnostik werden weiterhin im Zentrum der Arbeit der KMK stehen. Gleiches gilt für die Erinnerungskultur als Gegenstand historisch-politischer Bildung.

Foto: DPhV

Gruppenbild mit Dame: Von links nach rechts: Eugen Straubinger (Bundesvorsitzender BLBS), Dr. Ernst G. John (Bundesvorsitzender VLW), KMK-Präsidentin Brunhild Kurth, Jürgen Böhm (Bundesvorsitzender VDR).